Cybermobbing

Beleidigungen und Gemeinheiten in anonymen Netzwerken unter Jugendlichen nehmen leider zu. zeigen. Der virtuelle Raum dient dazu, üble Videos auf YouTube oder gemeine Chats über WhatsApp zu verbreiten. Teilweise trieb es weltweit bereits mehrere Cybermobbing Opfer in den Suizid. Als Prävention wäre eine ausreichende Aufklärung über das soziale Thema für Kinder, andere Opfer des Mobbings und auch für die Eltern wünschenswert.cybermobbing kinder online schützen

Cybermobbing – was ist das?

Neben Cybermobbing gibt es auch Internetmobbing oder Cyber-Bullying als unterschiedliche Formen der Belästigung, Nötigung oder Diffamierung. Die Mobbing-Opfer sind ständigen Schikanen in Chatrooms oder sozialen Netzwerken ausgesetzt. Besonders mies wird es, wenn Attacken des Mobbings als Filmsequenzen oder Fotos ins Netz gestellt werden.

In der wissenschaftlichen Literatur findest du beispielsweise das „Happy Slapping“ als Erscheinungsform. Körperliche Übergriffe auf Personen werden gefilmt und sind in Internetportalen öffentlich zugänglich. Um von Mobbing oder Bullying zu sprechen, müssen vier Kriterien erfüllt sein: 

  • Wiederholung
  • Verletzende Absicht
  • Kräfteungleichgewicht
  • Hilflosigkeit

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Wie wird gemobbt?

  • Schikane

Immer wieder beleidigende und verletzende Nachrichten über E-Mail, SMS, Instant-Messenger oder in Chats verbreiten.

  • Verleumdung und/oder Gerüchte verbreiten

Gerüchte über Internet- und Mobiltelefondienste, zum Beispiel Smartphone, an einen ziemlichen großen Personenkreis verbreiten.

  • Vertrauen missbrauchen

Einer Person (Mobber) wurden Informationen anvertraut, die sie an weitere Personen weitergibt.

  • Ausschluss und/oder Ignorieren

Den Tätern gelingt es, eine Person bewusst von sozialen Aktivitäten, Gruppen oder Chats auszuschließen.

Welchen Einfluss hat die Web-Kultur auf Cyber-Mobbing?

Aufgrund der Anonymität können Cybermobbing Täter ohne Konsequenzen hemmungslos hetzen und verleumden. Außerdem gibt es keine face-to-face Situationen zwischen Täter und gemobbten Personen, was Cyber-Mobbing begünstigt.

Die sozialen Kommunikationskanäle wie WhatsApp oder Twitter verführen dazu, zu viel von sich preiszugeben. Es ist zu empfehlen, deine Kontakte in verschiedenen Gruppen zu sortieren. So kannst du zum Beispiel gezielt einem bestimmten Personenkreis Bilder oder Nachrichten versenden.

cyber bullying online

Kinder von Cybermobbing online schützen

Bei Cybermobbing in der Schule sollten Kinder und Jugendliche das Opfer unterstützen. Bilder oder Texte sollten in extremen Fällen gemeldet und Eltern, Schulpsychologen, Schulsozialarbeiter oder Lehrer einschaltet werden. Falls du selbst Cybermobbing in der Schule ausgesetzt bist, solltest du folgendes tun:

Rede darüber und lasse dir bei diesem Konflikt von Freunden, eigenen Eltern oder Vertrauenslehrer helfen.

Lasse dich nicht auf Chats mit der mobbenden Person ein.

Sperre oder ignoriere den Angreifer, aber erstelle Screenshots als Beweis.

Hole dir notfalls professionelle Hilfe oder erstatte eine Anzeige bei der Polizei. Cybermobbing ist ein Straftatbestand!

Wie kannst du deinem Kind helfen?

Als Elternteil solltest du als Schutz vor Cybermobbing das Gespräch mit deinem Kind suchen. Wenn es von Mobbing-Attacken oder Cyberstalking berichtet, solltest du das belastende Material sichern und den oder die Cyber-Bullies (Mobbende) auffordern, seine Handlungen sofort einzustellen und die üblen Inhalte zu löschen. Findet das Cyber-Bullying unter Schülern statt, solltest du die Schulleitung informieren oder vorher das Gespräch mit der zuständigen Lehrkraft suchen.

Als Prävention Cybermobbing wäre es vorteilhaft, wenn du deinem Kind den Umgang mit dem Netz erklären würdest. Erkläre dem Kind den Unterschied zwischen der realen und der Online-Welt und dass gegenseitiger Respekt enorm wichtig ist.

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Als Elternteil könnte die Smartphone-App „mSpy“ zur Cybermobbing Prävention ganz hilfreich sein. Damit kannst du rund um die Uhr die Online-Aktivitäten deines Kindes auf dem Handy oder am PC   überwachen, alle ankommenden und ausgehenden Anrufe kontrollieren, den exakten Standort per GPS ermitteln und sogar selbst unerwünschte Aktivitäten einschränken oder sogar sperren.

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Von Mobbing und Cybermobbing

Das Phänomen Cybermobbing wurde erstmals wahrgenommen, weil besonders Schüler ihre Lehrer durch peinliche Videos und Bilder im Internet diffamierten. Da mittlerweile 95 % aller Teenager ab 14 Jahren ein mobiles Telefon besitzen, ist die soziale Vernetzung und individualisierte Mediennutzung außerhalb der elterlichen Kontrolle kein Problem mehr.

Zwischenzeitlich sind immer mehr Schüler von zum Beispiel Cybermobbing in Facebook oder in anderen sozialen Netzwerken betroffen. Da man sich im Internet sehr anonym bewegen kann, sinkt die Hemmschwelle. Unter anderem sind Beschimpfungen in einer Community auch deshalb so ausgeprägt, weil der „Online-Enthemmungseffekt“ (man sieht das Opfer nicht) eine mangelnde Impulskontrolle bei fehlender sozialer Kontrolle begünstigt.

Gründe für Cybermobbing

Überwiegend Jugendliche haben das Bedürfnis nach Anerkennung, bei gleichzeitiger Angst selbst Opfer einer Mobbing-Attacke zu werden. Es soll Stärke gezeigt und/oder von eigenen Minderwertigkeitskomplexen abgelenkt werden.

Wie fast alle Menschen halten auch Jugendliche gerne ihre Höhepunkte des Lebens filmisch oder fotografisch fest. Sie dokumentieren ihre Prügeleien und „Siege“ filmisch und präsentieren es angeberisch. Wer nur eine unzureichende Kontrolle über seine Emotionen hat, benutzt die digitalen Medien gerne zur Selbstdarstellung.

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Fazit – Was kann man gegen Cybermobbing tun?

Hilfreich ist die Verbesserung der Medienkompetenz und das Verständnis von Eltern, Lehrern und Pädagogen. Argumente überzeugen die anonymen Täter nicht und versuche auch nicht dem Täter nach dem Mund zu reden. Er wird nicht aufhören!

 Als Opfer solltest du die Löschung der Daten beantragen, was bei seriösen Anbietern aufgrund von Drohungen oder Beleidigungen möglich ist. Wende dich vertrauensvoll an Eltern oder Freunde.

 Als Elternteil solltest du rechtzeitig mit den Internetgewohnheiten deines Kindes vertraut sein und zusätzlich eine Überwachungs-App installieren. Cybermobbing ist strafbar, deshalb solltest du gegebenenfalls die Schule um Cybermobbing Hilfe bitten, oder die Polizei, informieren.

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